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Ausländerquote für Medizin Unis in Österreich könnte fallen
Obwohl es in letzter Zeit Übereinstimmungen zwischen den österreichischen und deutschen Bildungsministerinnen bezüglich Weiterführung der Ausländerquote beim Aufnahmeverfahren der Medizin Unis gab, kann nun dieser Sondererlass der EU für Österreich fallen. Ende März könnte nämlich der Europäische Gerichtshof eine ähnliche Quotenregelung in Belgien kippen, sollte dies passieren ist es nur noch ein kleiner Schritt um auch die Regelung für die Medizinischen Universitäten für nichtig zu erklären.
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Kommentare
Natürlich ist es etwas provokativ, eine 100%-ige Akademikerquote zu verlangen.
Das Ziel ist ja der Weg, d.h., dass man so viele Akademiker wie möglich ausbildet. Es wird ständig von Einsparungen in der Bildungspolitik geredet, wobei ganz im Gegenteil, es eine Vervielfachung der Bildungsinvestitionen braucht.
Unausgebildete Menschen haben wir leider mehr als genug... die werden sicher nicht aussterben, leider.
Was bringen dir 100 % Akademiker, wenn du auch Handwerker brauchst? Wer baut dir dann dein Haus?!
Na der Roboter, den die Akademiker konstruiert haben (der Häuslebauerroboter wurde natürlich selber von einem Häuslebauer-Bauerroboter gebaut)!
Im ernst, nüchtern betrachtet ist eine Akademikerquote von 100% schon allein biologisch gesehen unmöglich. Sofern wir uns einigen, dass man einen mindestens durchschnittlichen Intellekt braucht, um Akademiker zu werden, so werden definitionsgemäß die meisten unterdurchschnittlich intelligenten einer anderen Beschäftigung nachgehen. Das hört sich jetzt arrogant an, ist es aber nicht...
er schreibt doch eh, dass es unrealistisch ist.
Studiengebühren und jede Form von Studienzugangsbeschränkungen müssen in der gesamten EU fallen.
Das sollte die Forderung aller im Forum sein. Europa hat zu wenig Akademiker, v.a. ÄrztInnen.
Man versucht die Studentenschaft gegeneinander auszuspielen. Man versucht Unmut in der österreichischen Bevölkerung gegenüber Ausländern zu schaffen, leider mit einigem Erfolg.
In einigen Jahren wird man auch in Ö. händeringend nach Medizinern suchen.
Ich habe letztens ein interessantes Interview im Fernsehen gesehen. Da sprach sich jemand dafür aus, dass JEDER studieren sollte. Das heisst, dass Europa in Zukunft zu nahezu 100% aus Akademikern bestehen sollte. Er verglich den Unmut gegen diese Idee mit dem Ablehnen der Schulpflicht aus vergangenen Jahrhunderten.
Ich fände das einfach super. Eine 100%-ige Akademikerquote ist natürlich im Moment unrealistisch, jedoch ist diese Idee mehr als interessant.
Europa kann nur mit einer Vervielfachung seiner Investitionen in die Bildung seine zukünftige Wettbewerbsfähigkeit ausbauen oder zumindest halten. Die Demographie zeigt uns, dass wir immer mehr Mediziner brauchen werden. Warum bilden wir dann nicht mehr aus? Warum holen wir nicht junge Akademiker in unsere Länder? Wir brauchen Menschen!!!!
Wir müssen mit den sog. "typischen" Einwanderungsländern um diese Menschen werben, sie einladen, bei uns zu arbeiten. Nur mit einer großzügigen Einwanderungs- und Bildungspolitik wird der jetzige Lebensstandard zu halten sein.
Was in Wien, Berlin, Paris etc. beschlossen wird ist einfach nur dumm und ignorant. Ressentiments und Starrköpfigkeit bringen niemanden weiter.
Ganz deiner Meinung.
Es ist wie im Krieg.Frieden kann es nur geben wenn alle ihn wollen.Wo es Angreifer gibt,muss es auch Verteidiger geben.Das Problem muss Eu weit gelöst werden.Es genügt aber Deutsch-Österreich weit,wegen der Sprachbarriere anderer Eu _Länder.
Numerus Klausus, Auswahlverfahren sind nur da um Geld einzusparen .Fakt ist dass man Ärzte brauch und immer brauchen wird.Ein zuviel an Ärzten hat es nie gegeben.Das ist eine Erfindung der Politik um Geld einzusparen.Siehe Deutschland.Keine Ärzte und Numerus Clausus.
Davon abgesehen,hat jeder das Recht auf Bildung und der Arbeitsmarkt regelt sich von selbst.Wo keine Nachfrage besteht,kommt kein Angebot
Österreich funktionnierte ohne Auswahlverfahren zuvor ganz gut.Natürlich will man in Österreich nicht die Bildungskosten für Deutschland übernehmen und Deutsche Ärzte ausbilden.Daher Einführung des Auswahlverfahrens in Öster.
Interessant Österreich bildet heute genausoviel Ärzte aus wie vor dem Auswahlverfahren.Aus diesem Grund da nun auch mehr deutsche darunter sind,aber die Zahl der Ausbildungsplätze genauso hoch ist, macht die Quotenregelung sinn.
Fällt die Quotenregelung und kommt es auch hier zum N.C., kommt es auch hier zum Ärztemangel.Und Österreich wird seine Ärzte aus dem Ausland importieren müssen.
Find die Aussage sehr amüsant, dass man die "hohe" Ausbildungsqualität nicht mehr halten könne, weswegen die EU-Ausländer kommen...
Ich heile jeden Patienten mit Lasix!
haha, geiler witz. klar, die enorme ausbildungsqualität könnte tatsächlich den bach runtergehen...

enorme ausbildungsqualität? hats dich?
ohje... streck mal deine fühler aus!
früher oder später kommt wohl eh NC, vermutlich im Rahmen der Zentralmatura
bäringer straße volksoper, grizzly shit, yo
@tozzy: oder arbeitszeit!!
Auch wenns mal ein Vorschlag vom BZÖ war
: Studiengebühren auf 10,000 € anheben und österr. Staatsbürgern und anerkannten Asylanten einen ebenso hohen Betrag über die Sozialversicherung zukommen lassen, spricht da rechtlich was dagegen?
Ja das würde funktionnieren.Und wäre keine Diskriminierung.
Jeder der Gebühren bezahlt,darf studieren.(also auch jeder Eu Bürger= keine Diskriminierung).
Nun kommt der Trick. Alle die in Österreich Steuern einzahlen,das heißt alle die im Land arbeiten,bekommen natürlich Studienbeihilfen(das kann jeder Eu Bürger sein theoretisch,also alle die in der Gesellschaft integriert sind (praktisch fast 99 % Österreicher ).Also jeder der arbeitet und Geld verdient,und Steuern zahlt bekommt Studienbeihilfen.Die Kinder von steuerzahlenden Eltern natürlich auch.(ist keine Diskriminierung,denn JEDER der Steuern zahlt ,(also auch jeder EU Bürger ) würde Studienbeihilfen bekommen.
Die Eu Bürger kriegen allerdings dihre Studienbeihilfen vom Heimatland und die Studiengebühren vom Heimatland rückerstattet.Daher ist das fragwürdig ob das Konzept funktionnieren würde.Daher müssten die Studiengebühren in Österreich wirklich sehr hoch sein,so dass sich ein Normalsterblicher es sich nicht leisten könnte und so dass der Staat im Ausland den Betrag nur teilweise rückerstattet.Es steht jedem Staat zu die Höhe der Studienbeihilfen (und Studiengebühren ) festzusetzen.
weiß net... das ist doch an und für sich ein recht klarer diskriminierungsversuch. auf jeden fall klingt's net nach einer wasserdichten regelung.
mfg, r.
Wieso?
Ist doch normal dass nur Steuerzahler Recht auf Studiebeihilfe,Sozialleistungen...u.s.w haben?
das ist 100% wasserdicht.Die Deutschen kriegen die Studienbeihilfe aus Deutschland.
ja ... alle Regelungen, die versuchen EU-Bürger zu diskriminieren (auch wenn das über Umwege passiert) sind nicht erlaubt.
Siehe oben
Ja ich spreche dagegen weil ich weder Staatsbürger noch Asylant bin, aber hier geboren wurde und mein Leben lang hier gewohnt habe... ;)
De-facto-Österreicher wie du hab ich natürlich mitgemeint
Koennen sie ja auch, wenn sie aus der EU austreten. Hat halt dann andere Nachteile. In Belgien wird sich sowieso viel veraendern. Probleme wird in der Zukunft wohl nur noch Wallonien haben. Holland will den NC naemlich fallen lassen. Die Unis sollen dann zukuenftig freie Wahl haben.
Die Deutschen sollten N.C fallen lassen.Problem gelöst.Oder Studiengebühren so hoch wie Harvard Medical School...Mal schauen ob die deutschen Sparschweine den deutschen Studenten die Studiengebühren rückerstatten...
Deutschland kann die Zugangsbeschränkungen für Medizin nicht fallen lassen, weil dort ca. 5-6 Bewerber auf einen Studienplatz kommen (ist hier ja ähnlich). Irgendeine Form von Auswahlkriterium muss es geben. Wenn Deutschland so etwas wie den EMS einführen würde (gibt es sogar, TMS, nur nicht verpflichtend und eher sinnlos nach meinem Wissensstand), wäre das System fairer, aber die, die in Deutschland nicht genommen werden, würden nach wie vor ihr Glück in Österreich versuchen.
UNFUG !
Wenn Deutschland mehr Studienplätze zur Verfügung stellen würde,(mehr Mediziner ausbilden würde),würden Deutsche nicht scharenweise nach Österreich kommen.
Deutschland hat einen Mangel an Ärzte.
Wieso bilden die nicht mehr Ärzte aus?Aber spart man sich irgendwie drüben tot und glaubt Österreich müsste die fehlenden deutsche Ärzte ausbilden.
Hat es ein Auswahlverfahren in Ösiland vor dem europäischen Urteil gegben ? Nein!
Wieso? Jeder konnte inskribieren.Viele haben freiwillig das Studium gewechselt.80% drop out.Österreich stellt heute genausoviele Ausbildungsplätze zur Verfügung wie vor dem Auswahlverfahren.Nun muss man sich das Auswahlverfahren antun,weil die Nachbarn ihre Probleme zu Hause nicht lösen wollen.
Das ist das ganze Drama.Das Problem ist,dass Deutschland Ärzte brauch, sie aber nicht ausbilden will...Und die kommen natürlich hierher,weil erstens in ihrer Heimat Bedarf besteht,zweitens die Studienbedingungen hier günstiger sind (keine Studiengebühren,kein N.C) und schlussendlich die Eu die Abweisung nicht mehr zuläßt..
Ich dachte der Witz ist, dass wir einfach auf EU-Entscheidungen pfeifen? Siehe Glücksspielmonopolgesetz und ähnliches.