Das ist eigentlich schon alles, was ich sagen wollte - Teil 1

Das Jahr geht zu Ende und der Chef fordert mehr Blogeinträge. Von mir aus. Ich hätte da genauso wie vor kurzem Nationalratsabgeordneter Werner Kogler, eigentlich auch noch etwas zu sagen. Ich teile es aber in lesefreundliche Happen auf, anstatt euch mit einem Endlostext vollzubuchstabieren. Wir starten demnach mit folgenden Themen.

Die Planungsmisere des 2.Jahres

So fad den Studenten des zweiten Jahres bis Weihnachten ist, umso weniger fad ist Ihnen ab Neujahr. Der Jänner beinhaltet den alljährlichen Pharmaseminarstress in Block 9. Danach erfolgt eine Verschnaufpause. Um mit Block 10 Seminaren und Organmorphologie durchstarten zu können. Block 10 wird dann durch Block 11 Seminare, jedoch ironischerweise nicht durch Block 12 Seminare abgelöst, doch steigt der Stresspegel durch die notwendigen Vorbereitung für das Famprop. Und was fehlt dann noch? Achja die SIP! Sofern man das Famprop auf Anhieb geschafft hat, denn absolviert man auch den Ersatztermin nicht, war's das mit der SIP 2. Ebenso, wenn man im Pharmaseminar komplett durchrasselt. Großartig, nicht wahr?

Wo genau wäre jetzt das Problem Teile von diesen Stressoren in den Herbst des zweiten oder dritten Jahres zu verlegen? Wünschenwert wäre es realisierbar wohl leider weniger. Die OM Verlegung in den Herbst scheitert an OM II und das Famprop an der notwendigen Ausbildungs- und Übungszeit die bis zur Prüfung durchaus notwendig ist und demnach im Herbst stattfindet. Da heißt es wohl nach wie vor: Augen zu und nicht durchfallen.

Histologie und Pathohistologie – Ein paar Schuhe das nicht gemeinsam angezogen werden möchte

Seit Jahren ächzen viele Studenten über die unlogischen Lehrmethoden von Histo und Pathohisto. Zuerst wird man mit den Histobildern gequält, danach mit den Pathohistobildern. Einen Direktvergleich gibt's leider nie zu sehen. 

Das Problem wäre sehr einfach zu lösen, wenn alle an einem Strang ziehen würden. Nach wie vor jedoch geblockt und blockiert. Trotz Vermittlungsversuchen von Seiten der ÖH und der Blockkoordinatoren, ist es nach wie nicht möglich die beiden Lehrveranstaltungen gemeinsam abzuhalten, um so einen logischeren und einfacheren Überblick und Vergleich über die physiologisch und pathophysiologische Histlogie zu erhalten.

So quälen sich auch die nächsten Jahre die Studenten - in die mit unzähligen Fernseher ausgestatteten Säle - und tun so ob als ob sie ganz begeistert zeichnen würden. Dabei haben sie alle die Schnitte nicht mal im Mikroskop eingespannt. Zumindest trifft man so mal wieder seine KG-Kollegen zum Tratschen.

Fortsetzung folgt...

 

Männlicher Kommilitone im Semester Nummer 5, frisch nach der SIP 2. Berichterstattung angefangen über das alltägliche Leben an der Universität und ihren Begleiterscheinungen, anhand von eigenen Erfahrungen.  Unter dem Schutzmantel von scheinbarer Anonymität sarkastisch, überzogen, zynisch und manchmal auch ganz ernst. Willkommen im Abenteuer Medizinstudium!

 

 

Kommentare

david87 User offline. Last seen 3 Tage 21 Minuten ago.
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el_corazon User offline. Last seen 21 Stunden 24 Minuten ago.
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immer diese destruktiven meldungen... also ich lese den blog gern!

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